Bühlau

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Das Sägewerk (Sägemühle)

Die Sägemühle ist bis heute die einzige Mühle Bühlau’s mit einem zuverlässigen Wasserzulauf durch die Wesenitz. Jedoch wurde der natürliche Verlauf des Flusses verändert.

Im 19.Jahrhundert diente das Sägewerk als Mahlmühle.

Später, im Jahre 1905 wurde der landwirtschaftliche Bezugsverein „Spar- und Darlehnskasse“ gegründet. (Zu vergleichen mit den Raiffeisenbanken in Westdeutschland)

Es kamen gute Zeiten und auch der Geldschrank war immer gefüllt.

Ab dem Jahre 1948 wurde Helmut Rodig Außenstellenleiter (bis 1982) und Hauptbuchhalter (bis 1975) der Bäuerlichen Handelsgenossenschaft (BHG), welche das Sägewerk kaufte.

Unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg liessen die Mitarbeiter von den Bauern insgesamt 75 Festmeter ungenutztes Holz schlagen und weiter verarbeiten, mit der Bitte, dieses Holz für BHG-Zwecke zu nutzen.

Dabei gab es beinahe ein Problem mit den Behörden, die den Massnahmen nur rechtmässig zustimmten, da die Bauern offiziell das Holz spendeten.

Aus dem verarbeiteten Holz der BHG in Bühlau und den Steinen von Trümmerbergen der Stadt Dresden (als Folge der Bombenanschläge im Zweiten Weltkrieg),
wurde die BHG in Großharthau gebaut.

Das Sägewerk, als solches war bis 1970 in Betrieb.

Nach der Wende 1989 war das Bühlauer Sägewerk ohne Nutzung.

Erst durch den Kauf und die Sanierung durch Herrn Schuster, wurde die Sägemühle wieder zum Wahrzeichen Bühlau’s.
 

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